Valentinstag 2021 – gemeinsam besser hören

Kommunikation ist Lebensqualität und mit wem tauscht man sich lieber aus als mit einem geliebten Menschen? Der Valentinstag ist eine schöne Gelegenheit, den Blick einmal auf gutes Hören in Partnerschaft oder Familie zu fokussieren und den Hörsinn als gemeinsame Sache aller Beteiligten zu sehen. Denn gibt es nicht nur die Sicht derjenigen, die schlechter hören und verstehen, sondern auch die derer, die sich fragen, warum sie nicht verstanden werden.

Gutes Hören betrifft alle. Neben der Bewusstheit für das eigene Hören ist dabei auch die Verantwortung des Umfeldes gefragt. Hier fällt es unter Umständen eher auf, wenn jemand nicht mehr ganz gut hört. Ohren sind rund um die Uhr im Einsatz und unterliegen dadurch einem natürlichen Verschleiß, der zunächst kaum auffällt und daher auch nicht als Beeinträchtigung wahrgenommen wird. Die Gewöhnung an die Situation trägt dazu bei, dass Betroffene im Zeitverlauf häufig nicht merken, dass der richtige Zeitpunkt zum Handeln gekommen ist. Es ist für sie zur Normalität geworden, dass ihr Umfeld scheinbar undeutlicher spricht und sie selbst immer wieder nachfragen bzw. sich den Sinn des Gesagten einfach zusammenreimen müssen. Wenn Unterhaltungen von Nachfragen und Missverständnissen geprägt sind, sollte das aufhorchen lassen.

Wie Defizite im Hören auf Partner, Angehörige und Freunde wirken können, haben Wissenschaftler der University of Nottingham beschrieben*. Während gelegentliche Störungen der Kommunikation meistens schnell geklärt und nicht weiter beachtet werden, sieht es bei einer Häufung der Missverständnisse ganz anders aus. Normalhörende Menschen beginnen, ihr eigenes Verhalten und ihren Umgang mit den Betroffenen der Situation anzupassen. Dazu zählt deutliches und lautes Sprechen, um das Nachfragen zu vermeiden. Vorsorglich weisen sie auf Telefon- oder Türklingeln hin und Radio, Fernsehen und Musik werden teilweise aus Solidarität viel lauter eingestellt als nötig.

Nahestehende Personen stellen sich darauf ein, für die schwerhörigen Verwandten mitzuhören. Das ist gut gemeint, hilft den Beteiligten aber nicht weiter. Denn die Hörprobleme werden dadurch nicht behoben. Das unterstützende Umfeld gerät dadurch selbst in stressige Situationen, während für die Betroffenen die Hindernisse in der Kommunikation abgefedert und verharmlost werden. Das ist auch eine Ursache, weshalb viele Menschen länger als notwendig mit einer Hörgeräteversorgung warten. Die britischen Forscher raten aus diesen Gründen auch dazu, die Angehörigen bei der Versorgung miteinzubeziehen, da sie den Hörakustiker mit wertvollen Informationen versorgen können. Dadurch werden Akzeptanz und Rehabilitation erleichtert und die Gewöhnung an die Hörtechnologie teilweise verbessert.

Denn nicht nur im beruflichen und privaten Alltag wirken sich Hörminderungen nachteilig aus. Mit der Zeit führen sie bei den Betroffenen zu erhöhter Anspannung und Stress, der nicht nur das Wohlbefinden sondern auch die Gesundheit gefährden kann. Wer jedoch durch regelmäßige Hörtests den Status des eigenen Hörvermögens kennt, kann rechtzeitig aktiv werden. Dafür bietet die Hörakustik aktuell ein umfassendes Spektrum eleganter und effektiver Hörlösungen, die von Ihrem Hörakustikern für Ihren persönlichen Bedarf angepasst werden können.

Es sollten sich also nicht nur die Betroffenen selbst angesprochen fühlen, sondern auch die Menschen aus dem direkten sozialen Umfeld, dieses immens wichtige Thema ernst zu nehmen und anzusprechen. Denn ein offenes Wort, Verständnis und wenn notwendig ein Hörtest helfen, viele Probleme zu lösen, die durch schlechtes Hören entstehen.

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*) www.nottingham.ac.uk/news/pressreleases/2017/october/is-your-partner%27s-hearing-loss-driving-you-mad.aspx

Quelle: FGH

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