Unbehandelte Schwerhörigkeit kann Risiko für Altersdemenz und Altersdepression erhöhen

Das Gesundheitsmagazin „Visite“ des Norddeutschen Rundfunks (NDR) berichtete in seiner Sendung vom 15.06.2015, dass Schwerhörigkeit ein entscheidender Auslöser von Altersdemenz sein kann.

HNO-Ärzte bezeichnen laut der Sendung „eine unbehandelte Altersschwerhörigkeit als Hauptrisikofaktor für Altersdemenz und Altersdepression“. Die Redaktion berichtet, dass schlechtes Hören nicht nur ein Nachteil im täglichen Leben ist, sondern auch schlecht für das Gehirn sein kann. Im Schnitt dauere es sieben Jahre vom beginnenden Hörverlust bis zum ersten Hörgerät – eine lange Zeit, die negative Auswirkungen auf die Gehirnfähigkeit haben könnte. Eine unbehandelte Schwerhörigkeit kann deshalb gravierende Folgen haben, heißt es in der Sendung des NDR. Ein Mediziner berichtet im Fernsehinterview, dass ältere Menschen mit einer starken Schwerhörigkeit ein vierfach höheres Risiko zur Demenz besitzen oder zumindest kognitive Einbußen erleiden.