Die „Lärm-Polizei“ – Unterwegs um Ohren zu schützen

Köttgen Hörakustik klärt am 20. „Aktionstag gegen Lärm“ über Folgen von Lärm auf.
Köln, April 2017 – Lärm belästigt, schadet der Gesundheit und dem Gehör. Vor Lärm, den man nicht verhindern kann, sollte man sich schützen: Gehörschutz vermindert die Lärmbelastung und kann das Risiko eines Hörverlustes und von Tinnitus verringert. Um dem Thema mehr Aufmerksamkeit zu verschaffen, findet alljährlich der internationale  Tag gegen Lärm (International Noise Awareness Day) statt – am Mittwoch, dem 26.04.2017 bereits zum 20. Mal. Köttgen Hörakustik unterstützt diese Initiative und ihre Ziele. An vielen Filialstandorten im Rheinland in und um Köln wird wieder kostenlos Gehörschutz an Passanten verteilt und über die Auswirkung von Lärm aufgeklärt.


Bei Gehörschutz denkt man an den Straßenarbeiter mit dem Presslufthammer, der kopfhörerähnlichen Kapselgehörschutz trägt. Doch das Gehör ist auch in anderen Situationen in Gefahr. Nur: Nicht alles, was laut und gefährlich ist, empfinden wir als Lärm. Wir entscheiden völlig subjektiv, welche Klänge positive oder negative Gefühle auslösen. So sind laute Motorengeräusche für Rennsportfans keineswegs unangenehm. Auch Musikfans oder Musiker würden ihre Musik niemals als Lärm bezeichnen. Was vielen nicht bewusst ist: Auch Sportlehrer, die Spiele in Turnhallen pfeifen, haben mit großen Lautstärken zu tun, ebenso Zahnärzte, die jeden Tag mit dem Bohrer hantieren. Vor diesen täglichen Belastungen kann und sollte man seine Ohren schützen, so berichtet auch die EUHA, die europäische Union der Hörakustiker e. V. Um das Gehör zu bewahren, bietet Köttgen Hörakustik unterschiedlichste Lösungen. Vorab gibt es aber einiges zu klären, so Dirk Köttgen, Geschäftsführer von Köttgen Hörakustik: „Um welche Art von Lärm handelt es sich und welche Frequenzbereiche sind beteiligt? Müssen mit getragenem Gehörschutz noch akustische Signale wahrgenommen werden? Soll der Gehörschutz unter einen Helm passen, zum Schwimmen oder Schlafen geeignet sein? Private oder berufliche Nutzung?“ Als Spezialisten für Gehörschutz finden unsere Akustiker für jeden eine maßgeschneiderte Lösung. Da jeder Gehörgang eine individuelle Größe und Form hat, sitzt nach Maß angefertigter Gehörschutz am besten. Diese sogenannten Gehörschutz-Otoplastiken passen genau, schützen gezielt, bieten optimalen Tragekomfort, lassen sich gut pflegen und halten jahrelang. „Sie sind für alle geeignet, die häufig oder viele Stunden lang auf Gehörschutz angewiesen sind.“
Gehörschutz-Otoplastiken ermöglichen die gezielte Dämmung in unterschiedlichen Frequenzbereichen. Es können verschiedene Filter eingebaut werden. Filter, die alle Frequenzen linear dämmen, erhalten das natürliche Klangbild für Sprachverstehen und uneingeschränkten Musikgenuss. Eine gute Lösung für alle, die sich extreme Lautstärken ersparen, aber trotzdem genau hören möchten. Musiker, DJs, Tontechniker, Zahnärzte, Piloten, Konzert- und Discobesucher sowie Menschen in lauten Büros nutzen diesen „intelligenten Gehörschutz.“
Übrigens: Die maßgefertigte Otoplastik kann – wenn der Filter herausgenommen wird – auch an Kopfhörer für Smartphones oder MP3-Player angekoppelt und zum Musikhören genutzt werden.

Vorgefertigter Standard-Gehörschutz eignet sich für alle, die sich vor Lärm schützen möchten, ohne bestimmte Anforderungen an den Tragekomfort und die Klangqualität zu stellen. Denn hier werden die gefährlichen, hohen Frequenzen stärker gedämpft, was einen dumpferen Klang zur Folge hat. Kapselgehörschutz kommt bei vielen lärmintensiven Berufen zum Einsatz.

Die Köttgen Hörakustik „Lärm-Polizei“ ist am 26. April an folgenden Filialstandorten unterwegs:
Köln, Bonn, Hagen, Eschweiler, Leverkusen, Schlebusch, Opladen, Bergheim, Pulheim, Erftstadt, Hürth, Frechen und Horrem. Einen kostenlosen Hörtest können Interessenten zudem gerne in einer der über 55 Köttgen Hörakustik-Filialen durchführen lassen.